electropunk {unsinn 21.7}

Wenn ich eine Musikrichtung sein könnte, dann wär‘ ich gern Electropunk. Oder mindestens Electro.
Die Genre-Grenzen verwischen da ja extrem. Electroclash, Electropunk, Electronic, Trip Hop… all diese Bezeichnungen hab ich zum Beispiel nur schon für die Musik der Robots in Disguise gelesen. Und es ist ja auch schwer, eine Band da festzunageln. Das Genre variiert zum Teil von Song zu Song.

Im Prinzip ist es eh Blödsinn, sich auf irgendwas festzulegen. Gilt jetzt nicht nur für Musik, sondern so generell. Wenn man sich festlegt, verpasst man Zeug. Ich hätte mir vor ein paar Jahren nicht vorstellen können, dass ich Electro einmal wirklich mag, aber hey, so ist es jetzt und ich werde mich nicht dagegen wehren. Ich mag ja auch Erika Stuckys Suicidal Yodels und Adam Greens Folk und sogar The Knife, die gern mal in Richtung Trance oder Techno abschweifen. Hör ich alles. Was ich (momentan und bisher) nicht höre, ist Hip Hop. Geht nicht. Macht mich aggressiv.

Ich wäre also so neonfarbener Electropunk. Im Moment grad.
Mit selbstbemalten Schuhen und irgendeinem Ding um den Hals, ein Schallplattensplitter oder ein Knäuel Tonband aus einer Kassette oder so.

 

Und wenn ich ja schon mal dabei bin:
Von den Robots in Disguise gibt’s ein neues Album, ist am 11.7. im UK erschienen und in der Schweiz bei cede.ch bestellbar.
Ihr Song Lies ist THE SONG OF THE MOMENT, mit dem ganzen Abhörskandal und so.
Ein Fan hat nun ein Video gebastelt, zu sehen auf YouTube!

Der titelgebende Song Happiness V Sadness ist auch einer meiner liebsten im Moment.

happiness v sadness
I’m like a yo-yo in a spin spin spin

one morning I’ll cave in
another I bounce back

ausserdem ganz toll: Let’s Get Friendly, Sink In The Dirt, Sorry, Don’t Go.

 

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Abgesehen von all dem ist das Leben wie immer gleichzeitig sehr wunderbar und sehr ekelhaft.

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