Telefonhörergedicht. {laura pendelt-01}

Manchmal laufen Dinge nicht so, wie man es geplant hatte. Und meistens ist man daran nicht selber schuld. Und dann ärgert man sich.
Mir passierte heute genau das Gegenteil. Begonnen hat diese Geschichte am Sonntag. Ich bin mit dem Velo zum Stall gefahren, habe das Monsterpferd, das Springpferd und das Rundpferd geritten und danach allerlei Lederzeug geputzt. Dann habe ich das Velo in einer leeren Box abgestellt und bin zu Fuss nach Hause spaziert. Ich wusste ja, dass ich erst am Mittwoch wieder im Stall sein würde, dann zwei Pferde zu bewegen hätte und dass ich dann wahrscheinlich froh wäre, wenn ich nicht abends um zehn Uhr noch 40 Minuten durch den Regen laufen muss. ganzer Eintrag // read more

Die Stille, so laut {Unsinn 12-11-28}

Ich sehe nicht so gut. Ich sehe nicht direkt schlecht, nur einfach nicht so gut. Ohne Brille kann ich noch knapp ein Buch lesen, alles was weiter als eine halbe Armlänge von meinem Gesicht entfernt ist, sehe ich nur unscharf. Das ist weder eine seltene Schwäche, noch ist es irgendwas, das mich in meinem Leben extrem beeinträchtigt, eigentlich könnte ich sogar sagen, dass es mich überhaupt nicht stört (ausser, wenn ich mit meiner Freundin schwimmen gehe, die Linsen verloren habe und sie unter all den anderen Badegästen nicht mehr erkenne, sobald sie mehr als drei Meter von mir entfernt ist).
Allerdings scheint diese nicht sehr seltene und auch nicht weiter beeinträchtigende Sehschwäche in meinem Körper etwas ausgelöst zu haben: ich rieche und höre sehr gut. Und DAS wiederum ist manchmal nur sehr schwer zu ertragen. ganzer Eintrag // read more

und ZACK war’s Herbst. {unsinn 12.11.25}

Gestern noch dachte ich, dass es dieses Jahr wohl niemals Herbst wird. Gestern noch erschien mir die Welt so unverschämt grün, gestern noch roch es so stark nach Frühling, dass ich beinahe zu heulen anfing, weil ich den Frühling doch so sehr nicht mag, weil er mich jedes Jahr wieder daran erinnert, dass sich die Natur verändert, dass sie jedes Frühjahr aufs Neue erwacht und dass mit jedem neuen Jahr ein bisschen was anders wird, auch wenn das grosse Ganze unverändert scheint. ganzer Eintrag // read more

stadtnacht.

Da ist ein Bild in meinem Kopf, eine Szene, komplett … na ja, fast komplett erfunden.

Sommernacht, ich liege auf einem Sofa, das mir nicht gehört, in einer Wohnung, in der ich nicht lebe, in der ich nur zu Gast bin für eine Nacht, in einer Stadt, in der ich nicht zuhause bin.
Sie machte mir Angst, diese Stadt, als ich vorhin durchs ungemütlichste Viertel zu dieser Wohnung fahren musste, durch diese Donnerstagnacht, mit dem allerletzten Tram. Ich musste mitten durchs Rotlichtviertel laufen, weil kein Bus mehr fuhr und während ich mit hochgezogenen Schultern möglichst maskulin durch die Strassen schritt, dachte ich daran, dass ich vor zehn Jahren noch weniger Angst gehabt habe.
Unheimlich mutete sie an, die Tatsache, dass ich ausser ein paar Polizisten in Streifenwagen niemanden antraf auf dem Weg vom Club zum Limmatplatz, ich dachte daran, dass hier wahrscheinlich niemand mit dem letzten Tram nach Hause fährt und kurz dachte ich auch daran, was wohl hinter all den bunt verzierten Türen und Fenstern vor sich ging in genau dem Moment, als ich draussen vorbei lief und plötzlich wurde mir schlecht und ich wollte rennen, in Überschalltempo, rennen bis ich irgendwo auf einem Berg angekommen wäre. Ich beherrschte mich und ging rasch weiter, hoffend, dass ich nicht allzu lange aufs Tram würde warten müssen, denn da waren sie, die Leute, eine gar nicht so alte aber von Drogen zerfressene Frau mit einer verfilzten schwarzen Perücke auf dem Kopf, ein Mann in löchriger Kleidung und einer Bierdose in der Hand, eine Handvoll angetrunkener Jugendlicher und ein paar sogenannt normale Leute, die vielleicht wie ich von einem Konzert kamen oder von einer Spätschicht im Mc Donalds. Kaum je sass ich angespannter in einem Tram als in den folgenden fünf Minuten, obwohl jeder froh zu sein schien, wenn er in Ruhe gelassen wurde. Was lässt mich immer das Schlimmste erwarten? ganzer Eintrag // read more

Unsinn 12.09.13

Es ist Donnerstag, aber eine Weile lang denke ich, es sei Freitag. Warum, kann ich mir nicht erklären, es ist nicht so ein «yeah, morgen muss ich nicht früh aufstehen»-Gefühl. Der Tag fühlt sich ganz einfach nicht wie ein Donnerstag an. Es ist ähnlich wie letzten Sonntag, als ich mitten in der Nacht aufwachte und überzeugt war, drei Stunden später aufstehen und ins Büro gehen zu müssen. Aufstehen musste ich zwar, aber statt ins Büro zu gehen und den Plattenentwickler zu putzen, musste ich in den Stall radeln und Boxen ausmisten. ganzer Eintrag // read more

septemberzwölf {unsinn 12.08.31}

Dann ist er plötzlich da, der September, knapp bevor wirklich September ist, hockt er schon vor meinem Fenster und lässt den Regen rauschen, was das Zeug hält, ohrenbetäubend prasselt das Wasser von Nachbars Regenrinne in das Fass, das vor meinem Fenster steht und warnt mich schon früh genug vor dem nassen Tag, der draussen auf mich wartet. ganzer Eintrag // read more

The Fluffette Chronicles

I managed to bind the copy of The Fluffette Chronicles I printed out.
And I have to say, considering the fact that I tried the method called „perfect binding“ for the first time, it doesn’t look too bad. Even though I cut the cover too small and had to print it again, at home, on a different printer. That’s why the last picture (covering the last page of the body of the book and the cover) has different colours on the left and right side.
Also, there is glue on the first and last page where the body is glued to the cover… but apart from all that, I think it’s a pretty little book. :) ganzer Eintrag // read more