Der Kater aus dem Walde

Es war einmal ein Tigerkater
der weder Mutter hatt‘, noch Vater.
Einsam lag er am Waldesrand
als ein netter Mensch ihn fand.

Bei Leuten aus Effretikon
lebt‘ er nun ein paar Monde schon
als es hiess «wir ziehen aus!»
Dem Kater war das gar ein Graus.

Eine Autofahrt ist nichts für Katzen
so war der Tiger nur am motzen
doch als er dann am Ziele war
sträubten sich ihm nicht die Haar‘.

Feldis hiess der neue Ort
Der Kater wollte nicht mehr fort.
Er lebte sich ein in Feldis in Bälde
Bosco, der Kater aus dem Walde.

 
{Zehnminutengedicht, geschrieben am 28. Mai 2010}

 

3 thoughts on “Der Kater aus dem Walde

  1. Gefaellt mir gut. Ich mag es, wenn Gedichte auch mal ueber etwas alltaegliches oder simples sprechen. Also, das meine ich nicht abwertend. Abstrakte und tiefgruendige Gedichte koennen wunderschoen sein, aber wie bei allem ist Vielfalt aufregend und erfrischend – deins laesst mich laecheln und warten auf mehr :) 

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