Archive for the ‘everyday rubbish’ Category

Die grosse Langeweile

Friday, January 27th, 2012

ich bin mal wieder ganz gigantisch gelangweilt. Nicht im Sinne von «ich weiss nicht was machen», sondern eher so … WARUM??????

Morgens stehe ich auf und möchte mich nach drei Schritten Richtung Badezimmer direkt wieder hinlegen, die Decke über den Kopf ziehen und die Welt draussen die Welt draussen sein lassen. Ich verspüre nicht den geringsten Wunsch nach direktem Kontakt zu anderen Menschen – jedenfalls nicht ohne zwei Computer oder ein Blatt Papier in Form eines Briefes als Stossdämpfer.
Das beste, was mir im Moment passieren könnte, wäre, unsichtbar zu werden. Einfach von der Bildfläche zu verschwinden, damit keiner mehr etwas von mir erwartet oder mit mir zu reden versucht. Ich komme momentan nicht damit klar, dass man von mir etwas erwartet oder verlangt und würde gerne einen Anzug aus giftigen Stacheln tragen, so dass sich keiner mehr näher als einen Meter in meine Nähe getraut.
Pink wäre er, dieser Anzug, mit giftgrünen Stacheln dran, um den Hals trüge ich den Schal, den @ironmadna mir gestrickt hat, und an den Füssen die dazu passenden Ringelsocken.

{What’s the bloody point of this?}

Es ist der Winter. Es ist immer der Winter. Ob der draussen oder der in mir drin. Es ist die Dunkelheit, die ich früher so liebte, früher, als im Winter noch Schnee lag und als ich noch im Schnee lag. Vor zwei Jahren schrieb ich einen Tweet, den habe ich noch immer Kopf, wie so vieles von dem unsinnigen Zeug, das ich den lieben langen Tag lang so aufschreibe, weil ich es eben nicht mehr in meinem Kopf haben will, und dieser Tweet lautete:

Bald schneit es. Dann wird alles besser.

Und ich glaubte es. Ich glaube es noch immer. Weil Schnee auf so einfache Weise die Landschaft verändert, weil er die Welt heller macht.
Wenn es geschneit hat und nachher kalt wird, dann glitzert alles so wunderwunderschön, dass ich stundenlang irgendwo sitzen und der Natur beim Glitzern zuschauen könnte. Mehr brauche ich nicht. Schnee und Kälte und ein bisschen Sonne.

Es wäre doch alles so einfach.
Die Freude an den kleinen Dingen habe ich mir bis jetzt erhalten können, ich freue mich über den unscheinbarsten kleinsten Scheiss, den andere nicht einmal bemerken, wie zum Teufel kann ich denn da überhaupt noch gelangweilt sein? Zeit dafür hätte ich eigentlich nicht. Und einen Grund sowieso schon gar nicht.

Diese «Das-ist so-wunderbar»-Momente sind einfach immer viel zu kurz.

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Aaaaaaaber:

Da war diese neue Serie auf E4 gestern Abend, Noel Fielding’s Luxury Comedy.
Es ist absolut abartig schräg und bizarr, dass mir beim Schauen fast das Gehirn explodierte. Also, nicht dass da noch gross Schaden anzurichten wäre, nicht wahr? Von Farben überfahren fühlte ich mich; die Sets sind gemalt, die Figuren verkleidete Menschen mit animierten Teilen dran und drin, es gibt einen Schokofinger, der seine Frau verloren hat und jetzt einen Panzer aus Käse fährt und ein Gemälde von Pelé zerstört, da ist Musik dabei und ganz viele Dinge, die ich vor lauter zuhören verpasste. In allererster Linie aber vor allem eines: eine ganz gewaltige Portion Liebe zur Kunst und eine grosse Prise weirdness!

Ob mir die Serie auf die Länge gefällt, kann ich noch nicht entschieden sagen, es war einfach ein wenig ZU schräg, aber die Chancen stehen nicht schlecht! Bei The Mighty Boosh brauchte ich auch etwa zwei Folgen, bis mir die Show ans Herz gewachsen war.

Was aber viel viel wichtiger ist: Luxury Comedy und die sichtbar darin verpackte Liebe für weirdness (dafür gibt’s kein passendes deutsches Wort, finde ich), Do-it-yourself und Kunst, hat mich inspiriert, meine seltsamen Ideen öfter aufzuschreiben und auch zu zeichnen, wenn mir danach ist, auch wenn ich es nicht kann (wie soll ich denn besser werden, wenn ich mich nie getraue, einen Stift in die Hand zu nehmen?), und most of all, NOT TO GIVE A SHIT ABOUT WHAT OTHER PEOPLE THINK.

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Hier noch mein Masterplan zur Steigerung meiner Zufriedenheit (beinhaltet auch meine Vorsätze für’s Jahr 2012):

  • verschiedenfarbige Socken tragen
  • mehr ins Theater / an Konzerte / sonstwo hin gehen
  • mehr Zeug basteln, Bücher binden, zeichnen, malen, schreiben
    (wie die Robots in Disguise so schön singen: sing! write! paint! make! print! mark! create!)
  • die Robots in Disguise in die Schweiz bringen (they wanna play here!)
  • mehr Briefe schreiben
  • Leute zum lachen bringen
  • mehr buntes Zeug tragen
  • Acrylfarbflecken auf Kleidung zum Modetrend machen

{Liste wird nach Bedarf, Lust & Laune erweitert}

 

und zum Schluss noch mein aktueller Lieblingssatz, gepostet von @ironmadna auf Twitter am 24. Dezemer:

We didn’t come here just to give up!

 

wenn…

Tuesday, November 8th, 2011

… wenn ich doch bloss irgendwas zu erzählen hätte.

 

ich bin vor gut einer Woche (vor zehn Tagen, um genau zu sein), in die nächste Stadt gelaufen. Ich spaziere sehr gerne, am liebsten mit einem Hörbuch in den Ohren und einer Kamera zur Hand. An jenem Samstag bestand das Ziel eher darin, meine noch immer steinharten Dr.-Martens-Stiefel einzulaufen.

Der Weg, den ich wählte, führte an meiner alten Schule vorbei. An einer meiner alten Schulen. Und danach gleich noch an den beiden anderen ehemaligen Schulhäusern. Das erste war das Gymnasium, von dem ich nach zwei Jahren ohne ein Wort zu sagen verschwand. Wurde ein bisschen sentimental, als ich da vorbei ging, das leere Schulgelände sah und die Pavillons und der Trampelpfad, der noch immer vom Bach zu diesen beiden Provisorien (die wohl schon seit mindestens fünfzehn Jahren stehen) hoch führt. Alles noch gleich. Ein bisschen mehr Graffiti als vor zehn Jahren vielleicht, aber sonst gleich. Ich stellte mir vor, was aus mir geworden wäre, wenn ich da geblieben wäre. Hätte ich die Matura gemacht? Irgendwann bestimmt. Hätte ich studiert? Ziemlich sicher. Schule ist toll. Fand ich schon früher. Schule ist simpel und einfach zu verstehen. Da sitzen, aufnehmen, lernen, lesen, schreiben. Simpel. Bereue ich es, dass ich nicht geblieben bin? Sehr selten.

Habe dann noch da in der Nähe ein (iPhone-)Foto gemacht.

 

Hohlkopf

Thursday, September 15th, 2011

Ja, Hohlkopf. Oder Holzkopf. Oder Strohkopf.
DER HOHLKOPF BIN ICH.

Ich fühle mich ausserordentlich nutzlos und überflüssig im Moment. Niemand braucht mich, ich selber brauche mich am wenigsten. Ich gehe mir selber aus dem Weg und zugleich auch allen anderen, damit die mich nicht an mich selber erinnern. Ich weiss nicht, was ich mit mir anfangen soll.
Falte kiloweise Papier, um Notizbücher draus zu machen. Kaufe Lederresten, zum selben Zweck. Mache zuweilen auch tatsächlich mal ein Buch fertig. Und verschenke es, weil ich der Meinung bin, dass mir mit Sicherheit niemals etwas einfällt, das es Wert wäre, in ein in Handarbeit hergestelltes Buch zu schreiben.

Es läuft nichts. Ich will schreiben, aber ich kann nicht. Ich kann nicht, weil es nicht mache. Weil ich denke, dass ich es nicht kann. Technisch wäre es möglich. Ich kenne Worte, ich kann Sätze bilden, ich habe Fantasie, mir fällt seltsames Zeug ein, ich habe Hände, Schreiber und Papier, eine Schreibmaschine, einen Computer. Ich muss ja nicht etwas schreiben, das auch gelesen wird. Ich müsste bloss einmal überhaupt irgendwas schreiben.

Die Friendly Fires pusten mir gerade mein verschrumpeltes kleines Hirn aus der Birne. Andauernd höre ich Musik, um den Gedanken zu entfliehen. Ich lese sogar Krimis von Agatha Christie und andere Bücher, bei denen meine kleinen grauen Zellen einigermassen beschäftigt sind. Damit sie sich nicht mit dem «realen Leben» beschäftigen.

Am liebsten würde ich mich hinter mir lassen. Oder durch irgendeinen reinigenden Sumpf waten oder durch einen säubernden Bergsee schwimmen oder von mir aus eine stinkende klärende Brühe trinken, damit mein Hirn und meine Gedanken gereinigt werden und alles, was zurück bleibt, ein perfektes reines ICH ist, ein ICH mit guter Laune und genug Geld und Talent und ohne Hemmungen und Ängste, dafür mit Pfeffer im Arsch. Streichen wir das Geld, der Rest würde mir reichen.Und der Pfeffer im Arsch ist bitte nicht wörtlich zu nehmen.

Muss es denn so anstrengend sein, dieses Leben? Gehört sich das so? Dass man seine Hand mit den Knöcheln voran in eine Wand haut, wenn einem die rasende rote Wut überkommt? Dass man mit aller Kraft mit den Zehen voran in einen Betonpfeiler tritt, obwohl man genau weiss, wie sehr einem danach der Fuss schmerzt? Dass man sich irgendwie weh tut, damit nur diese verdammte Wut weg geht oder der Schmerz oder irgend ein anderes blödes Gefühl? Und vor allem… ist es normal, dass das dann auch tatsächlich funktioniert?

Heute habe ich irgendwo geschrieben, dass man nur im Internet zugibt, dass man einen Knacks hat. Ich sage das laut und deutlich im «realen Leben». Aber keiner glaubt es. Ich verstehe das. Man will solche Sachen gar nicht glauben, man will dass alles normal ist. NORMAL!

 

«Du kannst doch keine verschiedenfarbigen Socken tragen, du bist doch kein Kind mehr?»

«Wieso trägst du Plastikschmuck? eine goldene Kette mit einem Herzanhänger würde dir doch viel besser stehen.»

«Warum sind deine Haare auf der einen Kopfhälfte lang und auf der anderen kurz? Hat dein Geld nicht für beide Seiten gereicht?»

«Du trägst LEGO um den Hals? Bist du ein Kind?»

«Selbstbemalte T-Shirts?!?»

«Warum schreibst du denn beim Kreuzworträtsel nur das Lösungswort hin?»

 

Ich sag euch was. Das sind meine verzweifelten Versuche, nicht im grauen Sumpf des Alltags zu ertrinken. Oder ersticken. Ist ja im Endeffekt gleich unangenehm.

Der Herbst kommt, und irgendwas muss passieren.

Irgendwas muss passieren.

Irgendwas.

 

 

{Ich gehe jetzt einen Brief schreiben.}

Ring The Bells

Monday, August 29th, 2011

As you might or might not know, I am re-watching the whole X-Files series at the moment. I’ve started some two weeks ago with the very first episode, when Scully’s hair was at its longest and Mulder sprays the green X on the street in the middle of the forest in Oregon.
I loved this series when I was young. I was and still am rather unimpressed by the later seasons (7–9) because of all this baby William business and the two new agents.

Today I started one of the season two episodes, D.P.O. (starring a young Jack Black – this was 1995! and, apparently “the guy from Avatar” (which I’ve never seen).

And there it was. THE song. And I remembered. This episode was the reason I bought James’ Best Of Album “Fresh As A Daisy”.

And there was the memory. The memory of me, trying to understand the lyrics, the few words you can actually hear being sung in the episode, googling the fragments of text and finally whispering “James” and grinning because the band’s name is the same as I use to call my best friend.

It’s just such an uplifting song in a way. For me it’s a sign, a symbol for breaking free, letting go of old stuff, the image that is forming in my head is that of a person breaking out from inside of a statue, stretching their arms and legs and unfolding their wings.

I’ve walked this earth for years, thinking Getting Away With It (All Messed Up) had been the first song by James that I ever heard when it had been this one all along.

{I found an mp3 of me singing getting away with it (all messed up)… which you will never get to hear. :-p}

Don’t you just love those moments in life when you suddenly remember the first time you heard a song or smelled a certain smell? The first time you stumbled upon a particular word?
I certainly do!

This is not the end, a new beginning!


Ring, ring the bells
Wake the town
Everyone is sleeping
Shout at the crowd
Wake them up
This anger’s deeper than sleep
Got to keep awake to what is happening
I can’t see a thing through my ambition,
I no longer feel my God is watching over me
Got to tell the world we’ve all been dreaming
This is not the end, a new beginning
I no longer feel my God is watching over me

Break, break the code
Concentrate
Let the doors swing open
See through all your walls
All your floors
Now you’re in deeper than sleep

Got to keep awake to what is happening
I can’t see a thing through my ambition,
I no longer feel my God is watching over me
Got to tell the world we’ve all been dreaming
This is not the end, a new beginning
I no longer feel my God is watching over me

When you let me fall
Grew my own wings
Now I’m as tall as the sky
When you let me drown
Grew gills and fins
Now I’m as deep as the sea
When you let me die
My spirit’s free
There’s nothing challenging me

zugfahrt {unsinn 7.8}

Sunday, August 7th, 2011

Die dauerfressende Mitpassagierin (erst Apfel, dann Zwetschgen, dann m&ms), die sich trotz freien Abteilen rundherum zuerst mir gegenüber und dann direkt neben mich setzte, nervte mich derart, dass ich nicht nur das Abteil, sondern gleich den Wagen wechselte.

Manchmal ertrag’ ich solches Zeug einfach nicht. Und hey, ich hab das immerhin zwanzig Minuten ausgehalten, war selber ganz überrascht!

(der Mann hier schräg gegenüber hat ein massives Augenbrauenproblem. Die wandern dauernd hoch und runter.)

Lese Sven Regeners Logbücher. Leserei färbt immer auf meinen Schreibstil ab. Schlimm!

electropunk {unsinn 21.7}

Thursday, July 21st, 2011

Wenn ich eine Musikrichtung sein könnte, dann wär’ ich gern Electropunk. Oder mindestens Electro.
Die Genre-Grenzen verwischen da ja extrem. Electroclash, Electropunk, Electronic, Trip Hop… all diese Bezeichnungen hab ich zum Beispiel nur schon für die Musik der Robots in Disguise gelesen. Und es ist ja auch schwer, eine Band da festzunageln. Das Genre variiert zum Teil von Song zu Song.

Im Prinzip ist es eh Blödsinn, sich auf irgendwas festzulegen. Gilt jetzt nicht nur für Musik, sondern so generell. Wenn man sich festlegt, verpasst man Zeug. Ich hätte mir vor ein paar Jahren nicht vorstellen können, dass ich Electro einmal wirklich mag, aber hey, so ist es jetzt und ich werde mich nicht dagegen wehren. Ich mag ja auch Erika Stuckys Suicidal Yodels und Adam Greens Folk und sogar The Knife, die gern mal in Richtung Trance oder Techno abschweifen. Hör ich alles. Was ich (momentan und bisher) nicht höre, ist Hip Hop. Geht nicht. Macht mich aggressiv.

Ich wäre also so neonfarbener Electropunk. Im Moment grad.
Mit selbstbemalten Schuhen und irgendeinem Ding um den Hals, ein Schallplattensplitter oder ein Knäuel Tonband aus einer Kassette oder so.

 

Und wenn ich ja schon mal dabei bin:
Von den Robots in Disguise gibt’s ein neues Album, ist am 11.7. im UK erschienen und in der Schweiz bei cede.ch bestellbar.
Ihr Song Lies ist THE SONG OF THE MOMENT, mit dem ganzen Abhörskandal und so.
Ein Fan hat nun ein Video gebastelt, zu sehen auf YouTube!

Der titelgebende Song Happiness V Sadness ist auch einer meiner liebsten im Moment.

happiness v sadness
I’m like a yo-yo in a spin spin spin

one morning I’ll cave in
another I bounce back

ausserdem ganz toll: Let’s Get Friendly, Sink In The Dirt, Sorry, Don’t Go.

 

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Abgesehen von all dem ist das Leben wie immer gleichzeitig sehr wunderbar und sehr ekelhaft.

Horrorklasse, 1. Lehrjahr

Thursday, June 9th, 2011

Vorhin habe ich meine Festplatte nach einer Super-Mario-Emulation durchsucht, von der ich ganz genau weiss, dass ich sie heruntergeladen habe.

Die habe ich natürlich nicht gefunden, aber dafür die gesammelten Sprüche meiner Berufsschulklasse . Jedenfalls aus den ersten drei Jahren.

Wahrscheinlich sind die blöden Sprüche für Aussenstehende nicht so lustig wie zum Beispiel für @schiigaa (die mir damals fleissig beim aufschreiben geholfen hat) und mich, aber was soll’s… :-D

ACHTUNG: Ab hier wird’s schweizerdeutsch!

 

1. Lehrjahr, August 2002 bis Juli 2003

Englisch (Lehrer: K.)

19. 5. 03
What is a branch?
Luca: Morgeässä!
{Glächter}
Luca: Ja ok, Znachtässä!

What is a guest?
Steve: uf änglisch?
K.: Ja! O……Oder uf chinesisch!

K.: What is a caretaker?
Luca: Gepäckträger!
K.: Ich ligg ab!

Do you know the caretaker in this house?
tall, has a moustache, talks a lot…
äs paar Jungs: s’Heidi?!

26. 5. 03
K.: anonymous letter, in english? (erklären)
Bûsée: anonymä Briäf!

2. 6. 03
Luca, woner d’Antwort nöd weiss: da sind so Geisterstimme… vo rächts … so hundert …. dänn chani mi nöd konzentriere.
K.: well, I’d say: go and see the doctor!!

Bilddigitalisierung (Lehrer: Andi)

19. 5. 03
A., als niemand zuhört, vor allem Oli nicht: Haaaaaallloooooooooooooo ….Ooooooooooliiiiiiiiiii!
Oli: haaaaaaaaaaaalloooooooooo Aaaandiiiiiiiiiiiiii!

Luca: Andi ich schwitze!
A.: Das chan ja chum vom Schaffe cho!
(Bûsée: ja mär schmöckts bis da hindere!)

Steve: Irgändsonän Wixer hät mini Bilder gstole!!

{ääääääähm Steve! was sind das für Bildli xi, hm?? :-) }

26. 5. 03
Luca zum Andi wo äs Bild bearbeitet hät: Du bisch ja gar nöd mal schlächt! Häsch jetz das ganz elei gmacht?!
Andi: Ja, ganz elei!!
super! mir sind alli stolz! :-)

Dési zum Luca nachdem er es Briäfli gläsä hät wo nöd für ihn gsi isch: Du chunsch nacher no dra!!
Luca: Andy, d’Dési bedroht mich immer!
Dési: uuuuu respect! *gröl*

Andi: Was sind Nachteil vom Trummelscanner?
Luca: d’Dias chönd devoflüge!

A.: höreder uf chlopfe det hine!?
Oli: ja äs hebet nöd
A.: was hebet nöd?!
Oli: dä Tisch hebet nöd!

Luca: Andi, chömmer ä Stund früener hei?

Dä Steve zum Andi nachdem mär sit 5minute es Blatt am bespräche sind: Äh Andi, das Blatt hämmer nöd, oder?!
A.: Mooolll! Das hani mal alles verteilt i eim Schub {vor me halbe Jahr, wer cha erwarte dass mer die no hät?!} Aber häsch ja mal chöne nafröge! (grinst)

Andi zum Luca: Ich weiss dass du dä unschuldigscht bisch! {nöd sehr ernscht gmeint}
Luca: huere dräckig bisch zu mir!
Oli, zum Luca: ja du BISCH ja au es Arsch!

Luca: Andi!! Dä Steve und dä Bûsée tünd blöd!
A.: das isch dene ihres Bier
Luca: ja aber si schlönd mich ab!

Luca zum Andi: Andi, kännsch du dä gstifleti Kater? Jetz häsch grad usgseh wiäs Monschter bim gstiflete Kater wo sich cha i Müs und so verwandle!

2. 6. 03
Dä Luca hät bim Andy usnahmswis ä halbwägs richtigi Antwort gä. Er hät ä Schiissfreud und seit: “Ich hett eigetli sölle Polygraf werdä!!”
Andi grölt :-) )

Andi: …also en Haferflöckli-Scanner…

{:-)) cool! wett au so eine! Dänn chani amig min zmorge iscanne und via e-mail verschicke…}

Typografie/Formenlehre (Lehrer: Richi)

19.03.03
Richi (über de Bush): Das isch so en absolute Volltubel! Dä isch so chübelblöd! und dänn hätter au no en IQ vonere Waldgrille!

Zeichnerische Grundlagen (Lehrer: Marc)

28. 5. 03
Roger: tüemer im 3. Lehrjahr nume repetiere?
Marc: nei schön wärs.
Roger: tüemer im 4. Lehrjahr nume repetiere?
Marc: nei schön wärs. Das isch ä schwirige Bruef was ihr da lehred zwöi 4-jährigi Lehre früecher!!
Roger: ja dänn bruchts ja so intelligänti Lüt wie mir wo das lerned!
Marc: ja mit dä Intelligänz isches bi einige nid so wiit här!

Luca zum Marc: und wie häsch s 1. Jahr gfunde mit eus? s’isch ja jetz dänn verbii!
Marc: I gloube i enthalte mi anere Stellignahm!!

Bild-Avor (Lehrerin: Christine)

21. 5. 03
C. Ich gang jetz schnäll…(öppis go hole)
Roger: Ja, mir sind nacher nüme da!
C. chunt zrugg und isch ganz erstunnt: Ah, sind ja alli no da!

Fisch (Steve) hät Scheisse gmacht.
C.: muesch mi gar nöd mit dim Chlostär-Schüäler-Blick aluegä!

Dä Christinä staht ä haarsträhne zimli grad i dä Mitti uf.
Bûsée und Co.: kännsch “verrückt nach Mary”?
{all vergrölet sich}
C.: Wääh das isch sooooooo grusig!

28. 5. 03
Christine zum Luca wo versuecht abzschribe: Luca, weisch du nöd wo dis Blatt ufhört?!

Simon zu Christine während de Prüäfig Diskussion zum Thema abschribe *g*: Weisch, mer erkännt d’Buechstabe am Chratze a!!
Laura: Chasch nöd ächli lüter chratze?!
Christine: grölt sich schief

C.: chönder s’nögscht mal die Blätter mitnä womer ganz am afang…..
irgendöpper: die wo du nöd gschnallt häsch?
C.: ja diä!
Oli: diä händ guät brännt imfall!!

Simon zu Christine: Du wirsch dä Luca mal vermisse! … Sin geile Körper…
Luca (riist s’Liibli ufe): Dä Körper?!
C.: Aah! Ich bin blind!

Französisch (Lehrerin: Barbara)

21. 5. 03
Luca: Barbara!! Dörf ich schnäll en Witz verzelle??
B. NEI!

B.: Äs Wort mit “ci”?
Jeanine: siltöplä!! (s’il te plaît)

Luca: Oh, Barbie? (Barbara luegt entsetzt) Ähm! Barbara! ?
B.: ja ich han ja so Ähnlichkeit mit dere…

B. (zu Oli und co): Wänd ihr no da blibe und no ä Üäbig machä nacher?
Oli: Nei merci! Isch liäb gmeint, aber …..

B.: Luca no eis Wort und du blibsch am eis da und ich gib där no ä Üäbig!
Luca: Oh nei!!! Ich säg niä meh öppis!
B.: Dein Wort in Gottes Ohr!
ca 1 minute spöter: B.: Luca, numéro 8! {er hät offiziell dörfe redä! :-) }

B.: am diktiere: “Bei Verben…. äh nei, Verben ohni Bei!! (*grins*)

28. 5. 03
B.: Nr. 6 Luca!
Luca: Äh Äh … ma mère …
B.: ja!
Luca: était jolie – Angelina Jolie – et …

Luca: dä Fridolin isch min Fründ!
{Glächter}

B.: Oli nimm no de letscht (Satz)!!
Oli: wo simmer??

Luca: Barbara!! Dä Bûsée rüäft mir immer und wänni hindere luege seiter lueg mal füre!!

Oli: aber s’M isch au en Teil vo dä Abchürzig!
B.: ja aber s’M isch ebe nöd en Teil vo dä Abchürzig! (aha!! alles klar!)

B.: Ihr sind ä gwalttätigi Klass!!
Laura: Du au, du häsch grad a dä Tafle kratzt!
B.: Nei SIE hät gwalt gäg MICH usgüebt!
Laura: Nei du häsch si kratzt!
B. Ja aber ich han dä Schade! …. ja guet vlich hät si au än Schade.
{ja aber Barbara!! eusi arme strapazierte Schüälär-Ohre händ am meischte Schade!}

Laura: findsch du d’No Angels guet Luca? (er singt während de Franz Stund «Daylight in your eyes»)
Luca: ja si gsehnd no guet us!
{aha!}

Luca, luegt d’Barbara a: dörf ich öppis fröge Jeanine?
{oh oh!}

Luca zu Barbara: hüt häsch es schöns Outfit a!

Laura: Wieso hät télégr (abchürzig vo télégraph) kän Punkt??
B.: will än värgässä ha! Wo isch er??
{ui du, das weiss ich doch nöd, wo dini värgässänä Pünkt sind!}

28.5.03
d’Barbara nimmt am Luca d’Zahpaste (gratisprob vom migro) und s’Wasser mit Zahpaste drin weg.
Luca: NEI!! nöd mis Wasser, das bruch ich zum überläbe!!
{ja Prost dänn!}

Barbara: Ihr sind unglaublich!!
Oli: ja gäll s’isch grauehaft mit eus!
B.: und ihr sind no stolz druff, das isch ja s’schlimme!!

Bûsée zu de Barbara: Was chamer mache wänn mär fertig isch?
B.: ruig sitzeblibe!!
Bûsée: chamer au schloofe?
B.: mer chan au schlafe.

Druckzügs (Lehrer: W. Meier)

22.5.03
W.M. : wänn d’Qualitatät immer glich isch!

Luca zu W. M.: Sie Herr Werner! Äh, Herr Meier!

 

Informatik/neue Medien (Lehrer: Andi)

15. 5. 03
Andi zum Luca: muesch gar nöd fötzele!
Luca:  Ich lises uf!
Andi: ja suscht schläcksch es nachher uf bis de Bode glänzt, ich sägders!

22. 5. 03
A. uf d’frag vo eus öb er eusi recherchearbet benote will: ich versueches z’benote! Mues zersch luege was ihr für än Salat abgänd!

D’Jungs pfiifed.
A. Ihr mached ämal ä CD!
Bûsée: ja, ä PG2CD! (*grins*) {d’Klass hät PG2C gheisse}

Dä Bûsée hät am Luca sini Blätter verchrugelet.
A. Du chasches glettä!!

Bûsée und Steve schlönd sich ab.
A., todernst: Höreder uf boxe?!?!

 

NWG («Naturwissenschaftliche Grundlagen», Lehrer: Ueli)

14.03.03
Ueli: Ich chan Ihne e radioaktivi Quelle under de Stuehl tue und sie merked das nöd!
{Ja danke dänn!}

09.05.03
Ueli: Beatme mit Gummipuppe isch nöd s’gliche wie mit Mänsche. Die wo erfahrig hend mit dem wüssed das! Es isch nöd s’gliche gfühl und sie reagiered au nöd gliich!

16.05.03
Luca schreit : De Stefan het sich underem Tisch eis abegholt!
Ueli: Ja und du häschem wahrschindli no ghulfe!!!

Ueli zum Bûsée: Tuesch du dich scho rasiere?
Bûsée: kei privati Frage!
Luca (schreit drii): Ich han scho Bart!!
Steve: Dini Mueter hät en Bart!

Steve zum Ueli: Mer hend e Spitzmus gseh!
Ueli: Ja d’Müüs sind immer spitz sie vermehred sich schlagartig sie läbed au nume 2 Jahr!!

Ueli (nachdem er ¼ vo de klass useknallt het): Ich glaube ich chauf mir e riisigi fleischfrässendi Pflanze!

Ueli zu de Nici: Nei du muesch nonig use!
Nici: momol!
Ueli: nei, wänn’d no chli blöder tuesch dänn dörfsch!

Ueli: Was heisst SUVA?
Klass: Schweizerische Unfallversichungs Anstalt!
Ja früener hät alles Astalt gheisse…und mir sötted psychatrischi Astalt heisse!

Ueli zu de Klass: Wämers Gift oral ii git..
Luca (schreit drii und staht uf): OU da hani gad e Frag…! Isch das s’gliich wie Oralsex??

Ueli zu Dési: Die het au wieder Giggelisuppe gah!
D’Laura: Sie isch ebe en fröhliche Mänsch!

Oli zum Ueli: Ich bin am läse und du motzisch drii!
Ueli: Das mached ihr bi mir ja au!

Dä Ueli zum Luca: (d’Jungs händ luut und falsch gsunge) du bisch e miesi, fiesi, feigi Ratte! Du häsch genau au gsunge! Ich han dini Stimmbänder ghört vibriere!!

Ueli zu de N.: Das Meitli benimmt sich wie en Bueb! Das isch es Buebemeitli!!

Ueli zur Klass: Ja was häts dänn alles für chemischi Sache imene Joghurt?
Dési: MILCH!!

23. 5. 03
Ueli bi de Absänzekontrolle: Und dänn hämmer no die Luca!

Luca schnarcht.
Ueli nimmt Steves Schreiber und tut, als ob er Luca erstechen wollte…

Ueli zum Roger, wo sis Chlämmerli hät: Gimmer das! Das isch mis! susch chlämm ich dir mal öppis ab mit dem!
{Glächter}

Ueli: D’Luft, natürli!!

U. zu Luca: Du bisch sonen Schlappschwanz! So jung und scho so schlapp!

Thema Bestechung {von Giftbeauftragten :-) }
Luca: Bestächigsgälder sind legal, gäll?!
Roger zu Ueli: Du chunsch en Schoggistängel über wänn mir use chönd!
Ueli: gsehsch, so fangts a!

Mä chan au Risotto mache mit Chatzefuätär! Ich glaube, ich lade eu mal zu some Risotto i!

Roger: tüend d’Läbesmittlerkontrolleure au ide Chile kontrolliere öb s’Abigmahl nöd vergammlet isch?
Ueli: Nei das wär mir neu! Det gits glaub nöd vill z’vergammle! Wänn dä Wii suur isch….

U. verteilt ä Broschüre
das müender aber nöd duräläse, chönder sälber dureläse {aaaaah ja.}

D’Jungs trummlet ufem Tisch.
Ueli: {haut uf de Tisch}: Bi eu chunt mär no cheibe schnäll wieder z udä schlagende Lehrerschaft zrugg!!

Ueli zum singende Luca: zum Glück häter dä Stimmbruch, das isch no schön!

Ueli zum Luca: Ich mues ja nu so mache {fuchtlet mit de Hand} und du zucksch ja scho! Sone guäts Gwüsse häsch! Nenei, ich ha no niä öpper gschlage! …..ussert mini Schwöschter amig….

Ueli: Wär macht s’Gsetz?
Luca: ICH!

Ueli zum/über dä Luca nachdem dä gseit hät dass am Chaschte “U. irich Zweifel” staht: so en lustige Z….
Steve: Zwerg?
Ueli: Nenei, Z… ähm, Zwirbel!

Ueli zum Luca: gang go Windle wächsle!!
Luca: bisch du mal Hebamme gsi?
Ueli: nei ich han Erfahrig vo…mit so Götti Züx! Han da chli Erfahrig gsammlet.
Luca: Bisch du Götti? häsch idemfall ä Tochter oder en Sohn? {umwerfendi Logik!}

Ueli: Nei! Spöter wäri dänn mal froh wänni en Sohn hett, wämer AHV nüme mues zahle und so… ja ich chamer ja mal eine adoptiere! Zum Bispil dich!!

Zum Thema Gsundheitsschädigend, schädlich:
Zum Biispil en Stinkberg! En Abfallberg wo stinkt! Dä isch au nöd umbedingt gsundheitsschädigend, aber er nervt!
{ahaaaaaaaaaaa! än Stinkberg!! :-) }
Wänn mis Härz schlächt wär, wäred die Buebe, wo niä mitmachäd und immer umehosläd, schädlich für mich. Sinds aber nöd, nur lästig. {Da simmer aber froh!}

Ueli über dä Luca: Dä vermissi dänn scho mal!!

Zersch gits än aständige Sunnäbrand, und dänn ….. Hutchräbs!

Ueli (schüttlet dä Locher wo d’Blätter drin iklämmt sind ca. 1 Minute lang) jetz hätters usä gä! Mängmal bruchts chli Gwalt!

Luca zum Ueli: Häsch schomal a dim eigene Furz gschmöckt?
Du bisch en chline (chunt ihm immer nöcher…) P e r v e r s l i n g! Jetz wüssemer a was er sich begeile tuet!

Luca: wird mär vo SMS-Strahlä impotänt?
Ueli: Ja vo dine SMS wird mär allwäg scho impotänt!

Ueli: impotänt isch wänn mär ihn nöd ue bringt.
Steve: da gits so pilläli!
Ueli: Nei, i euen Alter brucht mer öppis wo dämpft!

Ueli: (uf Hochdütsch) das heisst also die Schulung der Lüt.

Luca: mir säged all ich hegi Droge im Bluät, obwoll ich gar kei Drogä nimm!
Ueli: Du bisch sälber ä Drogä!

Ueli zu Luca: Aber Lehrer dörfsch niä werdä!
Luca: wetti au nöd! Ich wird Zuähälter!
Ueli: da muäsch aber no chli is Bodybuilding ga, das isch en herte Job!
{dä Ueli isch au eher en magere Typ…}

 

eusi klass:

15.05.03
Luca: Bûsée dini Mueter stinkt nach Chääs und din Vater nach Senf!

Bûsée zum Luca nachmene misslungne Witz: s’Glächter isch gross, Luca!

21.5.03
Steve: Ich han immer Löcher i de Schue… Füess….. Socke!

Bûsée: Wääkiiiii!!
Oli: pfuii Tüfeliiiii!

22.5.03
Oli bim Andi ide stund): wie fischt mer en tote Hai??
Laura: was mich meh beschäftiget: was willsch du miteme tote Hai??!

Roger: He Steve! (schüsst am Bûsée sind Chugi und dä flügt genau am Steve an Grind)
Steve: Ich hanen genau gse uf min chopf zue cho!

23.5.03
F.: wänn’d d’Bergä gsehsch isch immär schöns Wätter! {aha! müässt mär mal dä Metereologä vo SFdrs mitteile!}

F. zu Luca: was machsch mit minere Agända?!
Steve: er tuät si nötigä!!

Bûsée: Steve ich bruche Droge.
Steve: Da! (schiäb ihm äs Huestäzältli übere)
Dési: wa isch da für ä Tablettä xi?!
Steve *nachdänklich dri lueg*: hmm… weiss nöd, han eifach usem Medikamäntechaschte gno…
Katrin: Arme Bûsée, isch sicher äs Potänzmittel xi!!

26. 5. 03
Zoë zu dä Laura, ganz schüch: Häsch ä Schär??
Laura git si ihre
{d’Zoë hät sich Chläberli um de Finger gwicklet und bringts nüme weg, dä Finger wird langsam blau…}

27. 5. 03
Luca im Zeichne zu dä Klass: hät öpper en zweite Massstab?
Bûsée: ha scho, aber nöd dir gä!
Luca frögt no ca 4mal, niemer git Antwort…
Luca: Ich schwöre eu Nietene dass ihr alli morn sterbed wänner lüged!!

28. 5. 03
Roger: Ihr sind doch alles Tuble!
Steve: Das häsch jetz schön gseit!

Luca zu öpperem wo ihn abschla will: nöd am Liibli riisse, das gaht doch kaputt!

Steve haut dä Luca eimal uf dä Arm. Luca: Aah! Aah! Aaaaaaaaaaaahhh!!

Roger zu Luca, nachdem dä Luca d’Lehrerin en Scheiss gfrögt hät: Heb mal s’Muul!!
Luca: Bis ruig, stör mi nöd wänni mini Arbät machä!!

Oli, entsetzt zu dä Katrin: Katrin, er (dä Luca) hät mär Zahpasta agstriche!!
{Oje… aber du häsch si immerhin nur am Liibli gha und nöd -*grins*- i dä Haar, wie gwüssi anderi Lüüt!}

2. 6. 03
Bûsée zum Luca, wo vor ihm sitzt: He Luca!!
Luca cheert sich um
Bûsée: lueg füre!

Luca zu J.: J., dich hät niemer nach dinere grusige, abgfuckte Meinig gfrögt!

3. 6. 03
Roger, wo di andere schlegled: Äs isch Morge früe und äs fangt scho a!!
Laura: ja mär mues dä Tag so afange wiener am Abig vorher ufghört hät!

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Damit endete das erste Lehrjahr. Drei weitere folgten.

{MANN, war das lustig. die lustigste – und anstrengendste – Klasse meiner gesamten Schulzeit. Die Polygrafen PG2C.
Übrigens, Bûsée ist ein gewisser F. Buser, der darauf bestand dass man ihm beim Nachnamen nannte. Französisch ausgesprochen. Und Roger, der hatte mal einen in die Haare blondierten Smiley am Hinterkopf. }

die Sache mit dem Butterbrot

Tuesday, May 24th, 2011

Was wir im Büro so für Zeug reden, ist ja manchmal schon ganz spannend. Manchmal auch nicht, wie in dem unten aufgeführten Fall, aber jetzt ist’s schon getippt, also lass ich es stehen.

Der Chef fragt in die Runde (die im Moment nur aus M2 und mir besteht), warum ein Butterbrot immer auf die bestrichene Seite falle.

«Schwerkraft?» schlägt M2 vor, während ich «Murphy?» murmle.

Der Chef grinst und erklärt: «weil die Distanz vom Tisch zum Boden nur für eine Toast-Umdrehung reicht! Hab ich in Galileo gesehen.»

M2 meint, dann müsse man halt das Brot über den Kopf halten zum Streichen während ich finde, es gehe viel einfacher, man brauche bloss statt der Oberseite des Brotes die Unterseite zu bestreichen, dann lande die Scheibe auf der unbestrichenen Seite, die dann nach einer Umdrehung unten ist.
Am allerpraktischsten wäre es allerdings, das Brot direkt auf dem Boden zu streichen.

Meinen Vorschlag, dass wir diese drei Ideen gern einmal in seiner Küche testen könnten, lehnt der Chef dankend ab.

frühsommerdienstag.

Tuesday, May 10th, 2011

Morgens ist es noch kalt. Sechs Grad über null. Ich trage T-Shirt und Halstuch. Mutter findet meine Frisur gut, die ich in fünf Minuten hingewurstelt hab.
Am Bahnhof sind Leute mit Schal und Lederjacke und Stiefel und andere Leute in kurzen Hosen und T-Shirts. Und solche in sehr kurzen Hosen und Trägertops und FlipFlops.

Im Büro warte ich mehr oder weniger den ganzen Tag auf Druckdaten von einer Bank, auf die wir schon seit anderthalb Wochen warten; gestalte unterdessen ein Plakat und belichte ein paar Platten. Um halb vier verkünde ich, dass ich den Stollen jetzt zu verlassen gedenke und dass die Bank mich mal kreuzweise kann. Kaum eine Dreiviertelstunde später schickt mir W1 eine SMS, die Daten seien da. Meint: ich bin morgen um halb sieben bei der Arbeit.

Der Zug nach Zürich ist relativ leer. Ich geniesse das und denke mit Grauen daran, dass das auf der Heimfahrt nicht so sein wird.
Im H&M kaufe ich sieben Millionen T-Shirts und zwei Hosen. An der Unterseite des Rolltreppenhandlaufs klebt ein riesiger Kaugummi. Ich grinse, als ich den entdecke.
Ansonsten entdecke ich heute in Zürich nicht viel. Das 13er-Tram ist dermassen voll, dass ich kaum atmen kann. Nach dem Limmatplatz wird’s besser.

Als ich den Famous Ape betrete, muss ich sofort lächeln: da läuft Adam Green! Ich beschliesse, der Verkäuferin zur Musikwahl zu gratulieren. Den Anti-Stress-Ball in Space-Invader-Form, wegen dem ich eigentlich gekommen war, gibt’s nicht mehr. Frage bei der Auftraggeberin nach, ob ein Rubik’s-Cube-Anti-Stress-Ball wohl auch den Zweck erfüllen würde – er würde. Oder wird müssen. Spontan beschliesse ich, auch noch den orangefarbenen Blitzkettenanhänger zu kaufen – Puzzleteilanhänger hat es leider keine mehr.

«Gute Musik!», sage ich wie geplant zur Verkäuferin. Sie grinst, bedankt sich und erklärt mir, dass heute der erste Tag seit langem sei, an dem sie ihren iPod mitgebracht hat, weil sie die ewig gleichen CDs nicht mehr hören könne. Umso mehr freut sie sich über mein Kompliment.

Beim Bahnhof Hardbrücke zahle ich achteinhalb Franken für ein Sandwich, das warm wahrscheinlich sein Geld eher wert gewesen wäre. So ist es einfach ein Brötchen mit Auberginen und fettigen eingelegten Tomaten drin.

Der Zug zurück aufs Land ist nicht so voll wie befürchtet. Nicht am Hauptbahnhof einzusteigen war eine gute Idee – prompt füllt er sich an den nächsten beiden Haltestellen.

Ich stelle wahrscheinlich einen neuen Rekord auf in der Kategorie «Pferd aus der Boxe holen, abbürsten, bandagieren und satteln» weil N1s Pferd schon fast gesattelt da steht, als ich komme. Auf dem Ausritt reden wir über Männer und ihre Fixierung auf das Äussere – sie erzählt von einem Kerl, der erst einen Abend lang mit ihr quatscht und später ihre dünnere Freundin via SMS um eine Verabredung bittet. «Sind doch alle gleich, die Typen!» beschliessen wir, wohl wissend (und vor allem hoffend), dass es auch andere gibt. (ist im übrigen ja nicht so, dass Frauen weniger aufs Äussere schauen. Na ja, vielleicht ein wenig weniger.)

Fies kichernd kippe ich dem Monsterpferd den ekligen Hustentee in die Tränke.

Auf dem Pult im Stall steht ein zerbröckelter Osterhase aus weisser Schokolade. Ich probiere ein Stück und weiss sofort wieder, warum ich das sonst nie tue: weisse Schokolade ist einfach ekelhaft.

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Meine Füsse sind kalt geworden.

Bald werden mir die Ideen für Blogeintragtitel ausgehen.

so ein Mittwoch

Wednesday, May 4th, 2011

Die ersten beiden Wecker höre ich nicht. Die iPhone-Alarme klingen auch, als kämen sie aus einer anderen Dimension. Nämlich fast gar nicht.
Mein Körper fühlt sich an, als wären die Knochen entfernt und durch warmes flüssiges Blei ersetzt worden. Ich kann mich nicht bewegen. Ich kann nicht mal die Hand heben. Die Augenlider sind schwer wie eine Horde übergewichtiger Elefanten. Das Läuten des letzten Weckers (der mit den Schellen obendrauf und dem Hämmerchen, das dazwischen hin- und herschwingt) dringt immerhin so weit in mein Bewusstsein vor, dass ich den Arm bewegen und das Ding ausschalten kann.

Dann liege ich da, der Geist halbwach, der Körper ganz und gar nicht wach, und will mich zum aufstehen zwingen; halte mit den kalten Fingern die Augen auf, kneife mich in den Unterarm, um mich aus diesem unwirklichen Zustand zu holen, versuche, die Decke zurückzuschlagen, was mir nicht gelingt, weil sie tonnenschwer auf mir liegt und mich beinah erdrückt.
Ich liege im Bett wie in einem Tierbauch, alles ist weich und warm und still. Mein Herz schlägt langsam und ich höre, wie es manchmal zu stolpern scheint, wenn ich vor lauter lauschen zu atmen vergesse.

Es ist halb sieben! ruft meine Mutter.

Es ist viertel vor sieben! ruft sie eine Sekunde, eine Ewigkeit später.

ES IST SIIIIEEEBEN! brüllt sie.

Weitere fünfzehn Minuten später schaffe ich es, mich aus dem Bett zu schälen. Mich ins Bad zu schleppen. Unter die Dusche zu stehen. Kleider zu finden, sie anzuziehen. Sogar an die Reithose denke ich und packe sie ein.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle erzählt Stephen Fry von früher, von den frühen Achtzigern. Wie er Buchkritiken schrieb und wie ein Buch so ganz und gar grauenvoll war, dass er kein einziges nettes Wort dafür finden konnte. Wie er danach das Buchkritikenschreiben wieder aufgegeben hat.

In der Bäckerei kaufe ich zwei Croissants, esse eines und vergesse das andere. Es ist noch immer in meiner Tasche.

Ich bin die letzte, die im Büro aufkreuzt. Um elf Uhr stürzt der eine CTP-Rechner ab, um halb zwölf meldet der Roboter «Error Node 36» – mal wieder.

Beim Mittagessen gibt’s eine hitzige Diskussion, die ich entfache und aus der ich mich sofort wieder ausklinke, weil ich mich nicht über M. ärgern will, der immer sofort laut wird, wenn jemand nicht seiner Meinung ist.
Wenn man seine Meinung lauter als die anderen äussern muss, hat man schon verloren. Dann ist die Meinung nicht stark genug.

{Ich mag es nicht, wenn Leute laut reden. Ich mag es nicht, wenn sie näher als einen Meter vor mir stehen. Ich mag es nicht, die Wärme des anderen zu spüren. Ich mag es nicht, zu riechen, welches Waschmittel mein Gegenüber verwendet. Welches Duschgel. Shampoo.}

Nach dem Espresso schlafe ich fast am Tisch ein.

Als ich später am Nachmittag nach oben ins Büro komme, rümpfe ich die Nase und sage «Erdbeere. Künstliches Erdbeeraroma». Die anderen werfen sich Blicke zu, ich gehe dem Gestank nach und finde in der Küche im Abfall einen leeren Erdbeerquarkbecher. «HA!»
C. findet es unmöglich, dass ich das riechen kann, Stunden, nachdem sie den Becher in den geschlossenen Abfalleimer warf. Ich erzähle, dass es ausserdem nach Trident-Wassermelonenkaugummi und Elmex-Zahnpaste riecht. (Ich habe recht damit: die Kaugummis sind in der Jackentasche des Lehrlings, die Zahnpaste in der Schublade.)
«Ich war in meinem früheren Leben ein Spürhund. Oder eher eine ganze Herde Spürhunde», sage ich zu meiner Entschuldigung.

Auf dem Weg zum Stall schaue ich im Reitladen vorbei und kaufe ein Secondhand-Nasenband, das ich zusammen mit einem alten Zaum von mir zu einer gebisslosen Zäumung umfunktioniere. Dem Monsterpferd wurden am Montag zwei kaputte Zähne gezogen, jetzt darf er eine Weile keine Trense im Maul haben. Und ich muss ihm jeden Tag Gras- und Heureste aus der Zahnlücke pulen (ja, Hand ins Pferdemaul!) und das Maul ausspülen – und der kleine Spinner geniesst das. Lässt den Schlauch kaum wieder los.

Als ich mein Zeug verräumt habe und die Treppe zum Stall wieder hinuntersteige, hört mich das draussen angebundene Monsterpferd und wiehert so laut wie schon lange nicht mehr. Meine Augen kitzeln und werden feucht.

 

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Da sind die Blumen, die ich morgens auf dem Weg ins Büro fotografiere.

Blumen

 

Da ist das Foto der Scream-Maske, das ich in der Mittagspause per MMS an C. schicke und für das sie mich morgen umbringen wird.

Scream

 

Da ist das Monsterpferdefell das nach Apfel riecht (obwohl er seit Tagen keinen hatte) und nach Heu, nach Gras und nach Sägemehl und nach… Monster.

Pferdefell

 

Da ist Monsterpferdchens Nachbarin, die laut brummelt, als ich ihren Namen sage.

 

Da ist das Lied, das mir nachläuft.

Robots in Disguise – The Tears